SAURER Kurzgeschichte

1853: Gründung der Giesserei von Franz SAURER in St. Georgen bei St. Gallen.
1862: Verlegung des Geschäfts nach Arbon.
1869: Umwandlung der Firma in „Franz SAURER & Söhne, Arbon“.
1882 Tod von Franz SAURER.
1882 Umwandlung der Firma in „F. SAURER’s Söhne“. Erster SAURER Petrolmotor für stationäre Anlagen.

Uebernahme des Geschäfts durch Adolph SAURER.
1898 Erster SAURER Personenwagen mit einem Benzinmotor.
1903: Erster Saurer 5 t – Lastwagen.
1904: Erste SAURER Omnibusse mit Benzinmotoren
Patentierung der SAURER Motorbremse.
1907: Expansion nach Frankreich, Deutschland, Oesterreich, Russland und USA.
1911: Ein SAURER Lastwagen durchquert erstmals den nordamerikanischen Kontinent.
1917: Neukonstruktion von Motoren und Chassis, A-Typen.
1919 Eröffnung des Postautoverkehrs mit SAURER - Wagen auf einigen Alpenstrassen.
1920 Tod von Adolph SAURER.
1920 Umwandlung der Firma in eine Aktiengesellschaft und Geschäftsführung durch Hippolyt SAURER.
1926 Neukonstruktion von Motoren und Chassis, B-Typen.
1928: Entwicklung von Dieselmotoren arbeitend nach dem Acro – Luftspeicher Verfahren.
1929 Zusammenarbeit mit der Motorwagenfabrik BERNA in Olten.
1932 Entwicklung von Dieselmotoren arbeitend nach dem SAURER Kreuzstrom-Verfahren.
1932 Gross – Dieselmotoren für Eisenbahn – Triebwagen und stationäre Anlagen.
1933 Prototyp eines Autobusses mit Unterflur – Motor im Heck.
1934 Entwicklung von Dieselmotoren nach dem SAURER Doppelwirbel – Verfahren mit direkter Einspritzung.
1934 Aufnahme der Einspritzdüsen – Fabrikation.
1934 Montage von Chrysler Personenwagen.
1934 Neukonstruktion von Motoren und Chassis, C- Typen.
1935 Kleine Schnellläufer Dieselmotoren mit direkter Einspritzung für Personenwagen und leichte Lastwagen.
1938 Schnelllaufende Dieselmotoren für Fahrzeuge und andere Zwecke mit Aufladung.
1938 Erste Geländewagen mit Schwingachsen, Ritzelantrieb und Allradantrieb für die Armee:

M4, M6 und M8.
1938 Beginn der Trolleybus - Fabrikation.
1940 Lastwagen mit Akkumulatorbetrieb.
1940 Dieselmotoren für Eisenbahnen und stationäre Anlagen.
1941 Aufnahme der Diesel – Einspritzpumpen – Fabrikation.
1942 Eisenbahn Dieselmotoren bis 700 PS.
1944 V12-Flugmotoren mit Benzin - Einspritzung.

Versuche mit einem Zwölfzylinder-Zweitakt-Rhomboid-Flugzeugmotor für 2000 PS.
1946 6H und 4ZP-Grossraum-Omnibusse mit Motoranordnung seitlich oder im Heck,
mit Flüssigkeitskupplung und Viergang- Vorwählgetriebe.
1952 Entwicklung eines Schraubenradgebläses für mechanische Aufladung an Dieselmotoren.
1955 Neukonstruktion von Motoren und Chassis: D – Typen.
1956 Autobus Plattform für selbsttragende Karosserien.
1957 Sukzessive Einführung der D – Typen und Omnibusse mit Unterflur Motoren.
1959 Fahrzeuge mit Allrad Antrieb in Normallenker Ausführung.
1960 Neukonstruktion von Gross Dieselmotoren (6, 12, 16 Zylinder) mit 300 bis 1600 PS.
1965 Serienfertigung von Gelenkbussen.
1967
Einführung der DK und DKL Motoren mit 210 und 225 PS.
1969 Einführung der D1K und D1KL - Motoren mit 230 und 270 PS.
1972 Einführung der Kippkabine auf Frontlenker Fahrzeugen und des D1KT Motors mit 310 PS.
1973 Sortiment „73“ mit D2K und D2KT Motoren mit 250 und 330 PS.
1974 Zusammenarbeit auf dem Autobussektor mit British Leyland.
1975 Export von SAURER Lastwagen nach Südamerika, Mittlerer Osten, Afrika sowie Oesterreich und Frankreich.
1977 Sortiment „77“: Motoren mit Antilärmpaket, Normallenker mit Schnell - Kipphaube.
1978 Erster SAURER Flüssiggas Motor und D4KT Motor.
1979 Montage von Steyr – Puch Armee Geländewagen, Typ Pinzgauer.
1980 Zusammenarbeitsvertrag mit IVECO.
1982 Restrukturierungsmassnahmen mit dem Entscheid, die Fahrzeugproduktion einzustellen.
1982 Gründung und 45% Beteiligung an der Montage Gesellschaft:
NAW Nutzfahrzeuge Arbon Wetzikon AG.
1983 Organisation des Geschäftsbereiches Nutzfahrzeug – Service, dessen Hauptziel die Sicherung
der Ersatzteilverpflichtung ist. Die Firma Derendinger übernimmt die Ersatzteile für die Saurer Fahrzeuge.
2007 Die Firma Derendinger verkauft die restliche SAURER Ersatzteile an Walter Stutz:

www.saurer-berna.ch.